Sorry, hat sich nochmal etwas verzögert, aber heute hab ich mal Zeit. 
Ich geh mal jetzt ein wenig auf die Details ein. 
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Ich finde einfach kein passendes Netzteil. Es soll ja 9V AC sein. Auf Amazon gibt es einige, bei denen behauptet wird, sie wären für SNES geeignet, aber alle liefern 9V DC. Schicke gerade eines zurück an Amazon.
Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, diesen Eingang mit 9V DC zu versorgen. 9V AC ist ein Effektivwert, Spitzenwert 9V*1,414=12,73V. Ich schätze, danach kommt ein Brückengleichrichter, der mit DC Spannung falsch ausgelastet wird. Und wenn, dann sollten es 12V DC sein.
Was meint Ihr dazu?
LG, David
Das hast du richtig erfasst. Die 9V AC des Netzteils werden am Brückengleichrichter zu ca. 12,7 V DC umgewandelt. Allerdings muss man beachten, wie du schon richtig erwähnst, dass dieser Wert lediglich ein Spitzen- bzw. Effektivwert ist.
Das originale Netzteil mit Wechselstrom ist nicht stabilisiert, weshalb dieser Wert in der Realität unter Last einbricht bzw. abweicht. Der reale Wert liegt im Mittel bei etwa 10-11V DC. 
Im Schema sind zwei unterschiedliche Spannungen in der SNES erkennbar. Einmal mit +5V und einmal mit +12V. Der Spannungsregler 7805 wandelt diesen Mittelwert von 10-11V DC unter Erzeugung von Abwärme zu konstanten 5V für die CPU, PPUs etc. um. Der Soundkreis hingegen läuft ohne den 7805 direkt mit ca. 10-11V DC. 
Wenn nun ein DC-Netzteil angelegt wird, werden, je nach Polung, nur 2 von 4 Dioden im Brückengleichrichter genutzt. Dem Brückengleichrichter ist das herzlich egal. Hier hat man keine Nachteile oder Veränderungen zu befürchten. 
Der wesentliche Unterschied ist, dass ein DC-Netzteil stabilisiert ist, also konstante Spannung liefert.
Hat man nun z.B. ein 10V DC Netzteil, dann kommen tatsächlich, abzüglich minimalem Verlust am Gleichrichter von ca. 1,2-1,4V, etwa 8,6-8,8V DC am 7805 an, sowie in den Soundkreis.
Für den Soundkreis ist diese Spannung ausreichend, sodass man keine Einbüßen oder Veränderungen im Sound zu befürchten hat, da dieser Kreis relativ hohe Toleranzen verträgt.
Für den 7805 ist die Differenz zu den 5V DC, die er erzeugen muss, geringer, sodass etwas weniger Wärme entsteht.
Somit ist streng genommen ein 10V DC Netzteil einem originalen 9V AC Netzteil bezüglich Schonung der Komponenten überlegen. 
Aber Vorsicht! Die Idee mit dem 12V DC Netzteil ist ein Trugschluss! 
Denn auch dieses würde stabilisierte Spannung liefern! Während das originale AC-Netzteil ein Spiel hat und im Mittelwert niedriger liegt, würde ein 12V DC Netzteil die vollen 12V DC konstant reinballern.
Für den Soundkreis, der ohnehin auf +12V DC ausgelegt ist, ist das egal. Aber der 7805 wird damit noch mehr erhitzt, als er ursprünglich ausgelegt wurde.
Das verringert die Lebensdauer und ist bei den alten Komponenten nicht unbedingt zu empfehlen. 
Es wird funktionieren und auch nicht direkt zum Ausfall führen. Aber dauerhaft tut man der Elektronik damit eben keinen Gefallen. 
Coole Sache, wirklich! Bin ja auch Musiker, Gitarrist und Bassist. Warwick kenne ich aus der Branche.
Wofür wurde dieses Monster wirklich verwendet?
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Das ist klasse!
Ich habe seit sicherlich 18 Jahren meine Gitarre nicht mehr angefasst. Theoretisches Wissen ist vorhanden, aber praktisch müsste ich heutzutage wieder von Vorne anfangen. 
Zugegeben, ich weiß nicht genau, wofür das Teil tatsächlich benötigt wird. Soweit ich lesen konnte wohl für bestimmte Effektgeräte. 
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Meine Platine sieht nicht aus wie in dem Vorschlag für den USB-C-Umbau. Bei mir ist eine DC-Buchse (wo dann 9V AC drauf kommen, sehr japanisch verwirrend) direkt auf die Platine gelötet, von der dann zwei dicke Leiterbahnen auf einen kleinen schwarzen Käfer mit 4 Haxen gehen. Schätze, das ist ein Brückengleichrichter. Würde gerne wissen, wie es weitergeht.
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Bin mir nicht sicher, was du mit "DC-Buchse" meinst.
Soweit ich das auf deinen Bildern erkennen kann, ist doch alles korrekt mit AC-Eingang? Und ja, der "schwarze Käfer mit 4 Haxen" ist, wie zuvor schon erwähnt, der besagte Brückengleichrichter. 
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Ikarionus : Ist dieses Netzteil intern nichts anderes als ein Trafo mit Gehäuse? Oder doch mehr?
Mich würde die Innenschaltung interessieren, weil ich Lehrer in einem Htl Labor bin und eine gute AC-Quelle für Übungen suche.
Ein Kollege hat solche Netzteile, aber bei denen werden immer die Sicherungen kaputt und die muss man dann mühsam aufschrauben etc.
Wie schon erwähnt, es ist tatsächlich eigentlich nur ein Trafo. Drinnen ist einfach eine Spule. Keine Kondensatoren oder ähnliches. Ob das als AC-Quelle für die erwähnten Übungen in Frage kommt, musst du selbst einschätzen, da kann ich absolut keine Aussage zu machen. 
Wow, voll geil, der Schaltplan.
Versorgungsteil gefunden. Da sollte nach dem AC Plug ein Kondi und dann eine Common Mode Drossel kommen. Sehe die noch nicht...
Fotos von Versorgungsseite.
Irgendjemand hat Cola in das Gerät geleert. Ich überlege alles zu zerlegen und mit schlechtem Wodka (da habe ich etwas) und Wattestäbchen zu reinigen.
Aber vorher würde ich gerne sehen, ob das Ding überhaupt tut... Netzteil ist unterwegs, leider über deutsche Post ohne tracking.
Von schlechtem Vodka würde ich abraten.
Den könnte man für das Gehäuse verwenden, aber dafür wäre er zu teuer. Da reicht einfach Spüli und warmes Wasser. 
Bei der Platine selbst ist der ungeeignet, weil er ja zu 60% aus Wasser besteht. Besser 99%iges Isopropyl oder rückstandsloses Kontaktspray, dann wird die Elektronik nicht gefährdet. 
Wobei ja, so ganz streng muss man es nicht nehmen. Mit einem angefeuchteten Wattestäbchen ist es tatsächlich nicht so dramatisch, über die Platine zu fahren, auch mit schlechtem Vodka.
Optimal ist es trotzdem nicht. 